APO-Adressbuch und Stuttgart

Der Arbeitskreis Subkultur im Club Voltaire Stuttgart veröffentlichte 1969/1970 den ersten alternativen Stadtführer: Das APO-Adressbuch ’69/70, Bundesrepublik Deutschland, Westberlin, Österreich, Schweiz“. Herausgeber war Rolf Schwendter, mitgearbeitet haben in Stuttgart Peter Grohmann, Thomas Hering, Peter Rauscher, Thomas Sattelberger. 
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Fischers Geschichten

Pepe Danquarts Dokumentarfilm „Joschka und Herr Fischer“ und die hervorragende Kolumne von Joe Bauer „Die Kippe im Farbeimer“, die am 19.05.2011 in den Stuttgarter Nachrichten erschien (auf meiner Homepage weiter unten), sollen Anlass sein, einen kleine Blick in mein Archiv zu werfen und den Club Voltaire, die Schülerbewegung, die Lehrlingsbewegung, die APO  und die Stuttgarter Zeit von Joschka Fischer zu beleuchten.

Nun kann man vieles vergessen, verzeihen und relativieren. Nur nicht, dass die Schröder-Fischer-Regierung Millionen Menschen in Armut und gesellschaftliche Ausgrenzung durch Hartz IV und die Agenda 2010 getrieben hat. Und man kann und darf nicht vergessen, dass diese Regierung Kriege begonnen hat. Perfider Weise begründete Fischer den militärischen Überfall auf Jugoslawien mit den Lehren, die man aus Auschwitz gezogen habe. Vergessen hat er, dass es auch andere Lehren gab, die im Club Voltaire und in anderen Zusammenhängen immer wieder betont wurden und die zum Gründungskonsens der BRD zählten: VON DEUTSCHEM BODEN DARF NIE WIEDER KRIEG AUSGEHEN! Dies lernten wir von den Widerstandkämpfern, Zuchthaus- und KZ-Insassen wie z.B. Alfred Hausser und Hans Gasparitsch. Letzterer, ein junger Widerstandkämpfer aus dem Stuttgarter Osten,  wurde 1933 verhaftet und 1945 im KZ Buchenwald befreit und war ein unermüdlicher Kämpfer für Friede und Antifaschismus. Die KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg in Ulm ist u.a. sein Werk! „Fischers Geschichten“ weiterlesen