Wohnen zu teuer – Wörthbebauung und Mietsituation

In der Nürtinger Zeitung vom 18.1.2013 wird unter der Überschrift „Wenn Wohnen zu teuer wird. Zahl der Wohngeldempfänger geht zurück – Fast die Hälfte der Wohngeldbezieher hat eine Arbeit“ die Situation für Mieter im Landkreis nach Zahlen des Statistischen Landeamtes vorgestellt. Trotz dieser bedrückenden Situation wird für die Bebauung des Wörtharreals immer wieder das Argument strapaziert, Nürtingen brauche gehobene Wohnungen, um die städtischen Kassen zu füllen.

Was sagt die Statistik? Der Empfängerkreis für Wohngeld schrumpfte um 8 400 auf 77 700 Wohngeldhaushalte im Land. „Der Rückgang hängt maßgeblich mit der Streichung der Heizkostenkomponente zum 1. Januar 2011 zusammen.“ Viele Haushalte, die wohngeldberechtigt wären, tauchen in der Statistik nicht auf, so dass die Zahl noch beträchtlich höher wäre. Nicht wohngeldberechtigt sind ALG 2-Bezieher, Bezieher von Grundsicherung und solche die Sozialhilfe erhalten. 2011 erhalten im Landkreis 2 669 Familien Wohngeld.

 

Wer sind nun die Bezieher? Es sind z.B. 1075 Rentner, 585 Arbeiter (jeder fünfte der Wohngeldberechtigten) und 524 Angestellte.

Die Zahlen belegen, dass wir dringend Wohnraum benötigen, der bezahlbar ist und den Menschen, die Rente beziehen und die arbeiten wohnen ermöglicht! Das Wörtharreal bietet dies nicht!

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