Wörth – Presseerklärung

Unsere Presseerklärung, die heute in der Nürtinger Zeitung zitiert wurde
Nürtinger Liste/Grüne fordert gestalterische und technische Machbarkeitsstudie
Die Fraktion Nürtinger Liste / Grüne sieht sich durch die Äußerungen anderer Fraktionen des Nürtinger Gemeinderats bestätigt. Offenbar sind nicht nur wir überrascht, dass ein wesentlicher Gesichtspunkt der Bebauung des Wörth-Areals im Laufe der Planungsschritte aus dem Blickwinkel entschwunden ist: Die konkrete Auseinandersetzung mit der Bestandsbebauung!

Wenn die Eigentümer und Bewohner aus nachvollziehbaren Gründen ihre Gebäude nicht  veräußern wollen, kann das Wörth-Areal nicht wie vorgesehen bebaut werden. Die Gesamtplanung ist dann zertrennt  und in mehreren zentralen Aspekten in Frage gestellt: Durchgängigkeit der Tiefgaragen, barrierefreie Erschließung, durchgängiger Hochwasserschutz,  Homogenität, Wirtschaftlichkeit. Eine einzeilige Bebauung, deren Befürwortung im Gemeinderat bisher nicht mehrheitsfähig war, würde die Problematik entschärfen.

Die bestehenden Gebäude sind zwar bisher nicht unterschlagen worden, tauchen aber nur andeutungsweise  in Fotomontagen und Modellen auf. Insgesamt erweckten die meisten Darstellungen, z.B. die Neckaransicht mit den 5 Stadtvillen, stets den Eindruck, das Problem erledige sich im Laufe des Bauens sozusagen von selbst. Es ist jedoch  davon auszugehen, dass die Entscheidung der Eigentümer defintiv ist und der  Stadt und den Investoren offensichtlich schon immer bekannt war. Diese Entscheidung ist zu respektieren, zumal die Bausubstanz der beiden Gebäude ohne Makel ist.

Die Fraktion NL/Grüne beantragt eine Machbarkeitsstudie, wie die gestalterische und technische Umsetzung der  Wörthbebauung unter Einbeziehung der beiden bestehenden Gebäude, des bisherigen hohen städtebaulichen Gestaltungsanspruchs und ohne Zeitverzögerung möglich ist.  Es ist ein großer Unterscheid, ob man in zwei Etappen baut oder in zwei Etappen plant. Über die Gesamtplanung muss schon jetzt Klarheit herrschen.  Wenig hilfreich sind allerdings öffentliche Äußerungen des Fraktionsvorsitzenden der CDU. Obwohl in der Sache persönlich befangen und zu keinerlei öffentlichen Kommentaren befugt, unterstellt er unserer Fraktion, „Sand ins Getriebe streuen“ zu wollen. Von dieser haltlosen Polemik distanzieren wir uns aufs Schärfste und stellen fest, dass wir nur unsere Pflicht tun und darauf hinweisen, welcher Sand bereits im Getriebe knirscht.
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