S 21- Widerstandsmeldungen – turbulente Zeiten – umfangreiche Presseberichte

diesmal sehr umfnagreich

S21-Widerstands-Mitteilungen 14. Dezember 2012

                            Von Jürgen Hückstädt

!!! Letzte Meldung !!!

Bahn-Vorstand Kefer denkt über S21-Ausstieg nach

In dem Streit um das Bahnprojekt S21 zeichnet sich eine dramatische Entwicklung ab. Der Technikvorstand Volker Kefer ging erstmals auf Distanz zu dem Projekt. In der heutigen Sondersitzung des Verkehrsausschusses des Bundestags äußerte sich Kefer, der in den vergangenen Jahren das umstrittene Milliardenprojekt für die Bahn verteidigte, überraschend distanziert zu dem Vorhaben. Wie Mitglieder des Ausschusses stern.de sagten, habe er erklärt, die Bahn habe gegenüber dem Projekt „eine Ausführungsverpflichtung“. Wenn man diese nicht einhalte, müsse, so Kefer wörtlich, „die Zusage stehen, dass nicht geklagt wird von Stadt oder Land, wenn man sie nicht ausführt“. Ein Bahnsprecher wies am Nachmittag diese Darstellung „ausdrücklich“ zurück.

Außerdem ging Kefer auf das sogenannte Azer-Papier ein, das der stern im April 2011 an die Öffentlichkeit gebracht hatte. In diesem Papier von Hany Azer, dem damaligen Projektplaner von S21, sind 121 Risiken aufgelistet, die sich auf Zusatzkosten von insgesamt 1,264 Milliarden Euro addieren.

 

Allerdings: Viele Risiken bewerteten die Planer damals nicht mit konkreten Zahlen. Es gab die Anweisung, so ein Insider damals zum stern, die Kosten nicht zu hoch zu treiben, zu groß sei die Angst gewesen, dass die wahren Zahlen den Unmut über das Projekt unkontrollierbar werden ließen. Nun bestätigte Kefer, laut Ausschussmitgliedern, dass man bestimmte Kosten „nicht stichhaltiger Risiken“ vor der Volksabstimmung zu S21 herausgerechnet habe.

http://www.stern.de/wirtschaft/news/milliardenprojekt-stuttgart-21-bahn-vorstand-kefer-denkt-ueber-s21-ausstieg-nach-1942241.html

 

 

 

S21 – Kostenexplosion – Fass ohne Boden

 

Jetzt endlich musste die Bahn die Hosen herunterlassen und zugeben, dass Stuttgart 21 erheblich teurer wird als bisher mit 4,5 Milliarden Euro veranschlagt. Sie geht jetzt offiziell von 5,6, mit Risiken sogar von 6,7 Milliarden aus. Mehrkosten von 1,1 Milliarden, die kein anderer Projektträger übernehmen möchte, will die Bahn selbst tragen, der Bahn-Aufsichtsrat muss dem aber noch zustimmen, was ihm offenbar einiges an Kopfzerbrechen bereitet. Deshalb hat er seine Entscheidung auf Januar 2013 verschoben. Eines steht aber fest: Bahnchef Grube hat sich zum brüllenden Löwen gemausert und will trotz alledem an S21 festhalten, koste es was es wolle. Seine frühere Aussage, dass sich S21 bei Kosten über 4,7 Milliarden betriebswirtschaftlich nicht rechnet, gilt offenbar nicht mehr. Es heißt, er habe seinerzeit nicht eindeutige Formulierungen verwendet, die man heute auch differenziert betrachten könne. Also nichts als eine faule Ausrede.

 

Illustration: Friedricke Groß

 

 

Bahn-Vorstand Kefer –  Stuttgart 21 kostet allein die Bahn 1,1 Milliarden Euro mehr

Die Bahn kämpft bei dem Milliardenprojekt Stuttgart 21 mit einer Kostenexplosion. Die Kosten könnten im ungünstigsten Fall auf 6,8 Milliarden Euro steigen. Dies geht aus einer Neukalkulation hervor, welche die Deutsche Bahn am Mittwoch vorlegte.

 

Bisher galten 4,5 Milliarden Euro als Maximum. Der Finanzrahmen für den Tiefbahnhof samt Anbindung an die Schnellbahnstrecke soll nun um 1,1 Milliarden auf 5,6 Milliarden Euro erhöht werden. Bahn-Vorstand Volker Kefer benannte zudem Risiken in Höhe von 1,2 Milliarden Euro.

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.bahn-vorstand-kefer-stuttgart-21-kostet-allein-die-bahn-1-1-milliarden-euro-mehr.4df88500-d0b5-464a-a5df-00ddc770e048.html

 

 

Stuttgart 21 –  Bahn-Manager Kefer und die halbe Wahrheit

Er steht da wie ein Pennäler, der beim Spicken erwischt wurde. Schuldbewusst, aber selbstsicher, dass die fällige Abreibung schon vorübergehen wird. Der Mann mit der blassen Gesichtsfarbe weiß, dass er der Sündenbock ist, verantwortlich gemacht wird dafür, dass die Bahn so lange gewartet hat, bis sie mit der Wahrheit herauskommt.

 

Es ist starker Tobak. Volker Kefer, zuständiger Vorstand für Infrastruktur, muss einräumen, dass der Bahnhofsneubau viel teurer wird, dass sich die Bahn, was die Kritiker immer gesagt haben, all die Jahre die Kosten schöngerechnet, die Risiken schöngeredet hat. Nein, das sei keine Salamitaktik gewesen, wehrt er ab, er habe es schlicht vorher nicht besser gewusst. „Ich informiere grundsätzlich erst dann, wenn ich genau weiß, ­worüber ich rede.“

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-21-bahn-manager-kefer-und-die-halbe-wahrheit.956e02f1-f71a-4673-9d97-f0218d1e81ad.html

 

 

McKinsey-Gutachten – Kosten für Stuttgart 21 steigen auf 6,8 Milliarden Euro

Dramatische Kostensteigerung bei Stuttgart 21: Das Großprojekt wird nach SPIEGEL-Informationen deutlich teurer als geplant. Laut einem Gutachten steigen die Kosten wohl auf 6,8 Milliarden Euro – 2,3 Milliarden Euro mehr als bislang veranschlagt. Weitere Steigerungen sind nicht ausgeschlossen.

 

Selbst wer ein notorischer Optimist ist, kommt beim Projekt Stuttgart 21 zwangsläufig zu dem Schluss: „Glaube nichts, was du bislang gehört hast. Es ist alles noch viel schlimmer.“ Ende der neunziger Jahre bezifferte die Bahn die Kosten für das gigantische Vorhaben in der baden-württembergischen Landeshauptstadt auf rund 2,5 Milliarden Euro. Zwischenzeitlich galten drei Milliarden Euro als realistisch. Und schließlich wurde für eines der größten Infrastrukturprojekte der Republik ein Kostendeckel von 4,5 Milliarden Euro vereinbart.

 

Vom bestgeplanten Projekt aller Zeiten war seitens der Bahn nun die Rede. Was so viel bedeuten sollte wie: Wir haben alles im Griff, noch teurer wird’s definitiv nicht.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/umstrittener-bahnhof-stuttgart-21-kostet-6-8-milliarden-a-872440.html

 

 

Stuttgart 21 –  Mit dem Preis wachsen die Zweifel

Die Bahn geht in ihren Unterlagen zur neuen Kostenberechnung voller Optimismus davon aus, dass die Aufstockung des Finanzierungsrahmens für Stuttgart 21 um 1,1 Milliarden Euro zu einer Befriedung des Projekts beitragen werde: „Damit würde die Motivation aller am Projekt Beteiligter gestärkt.“

 

Ich sage nur: Eine Frechheit!

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-mit-dem-preis-wachsen-die-zweifel.4f54b6f9-67b9-4f15-a628-a69f21708474.html

 

 

Stuttgart 21 –  Auf der Kippe

Der Offenbarungseid, den Kefer am Mittwoch geleistet hat, ist kaum zu fassen. Der Schaden ist – über die reine Summe­ hinaus – groß: Der Konzern Bahn wird unglaubwürdig, und ein Vorstandsmitglied liefert dazu die Fakten. Er informiere „grundsätzlich erst dann, wenn ich genau weiß, worüber ich rede“, sagt Kefer. Er soll trotzdem bleiben, sagt der Aufsichtsrat, weil man nicht den vom Hof jage, der aufkläre. Die Frage aber ist, warum Kefer die Kalkulation nicht deutlich früher auf den Prüfstand gestellt hat.

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-21-auf-der-kippe.0807daa6-3084-44b5-9285-a715550843fe.html

 

 

Geißler: Kombi-Bahnhof wäre billiger

Stuttgart-21-Schlichter Heiner Geißler wirft der Bahn vor, zu lange die Augen vor einer drohenden Kostenexplosion bei Stuttgart 21 verschlossen zu haben. Als Alternative stehe immer noch der von ihm 2011 vorgeschlagene Kombi-Bahnhof im Raum.

http://www.suedkurier.de/nachrichten/baden-wuerttemberg/badenwuerttemberg/Geissler-Kombi-Bahnhof-waere-billiger;art330342,5815082

 

 

Stuttgart – Hermann fühlt sich bei Stuttgart-21-Kosten verschaukelt

Vom Kostenanstieg um eine Milliardensumme könne die Bahn-Führung nicht erst seit wenigen Tagen gewusst haben, kritisierte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) am Mittwoch in Stuttgart. «Es ist mehr als ärgerlich, dass sie diese Kostenrisiken gegenüber den Projektpartnern und der Öffentlichkeit trotz vielfacher Nachfragen über Monate und Jahre bestritten hat.» Die neuen Zahlen müssten dringend extern überprüft werden, etwa durch den Bundesrechnungshof.

http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/nachrichten-newsticker_artikel,-Hermann-fuehlt-sich-bei-Stuttgart-21-Kosten-verschaukelt-_arid,197133.html

 

 

Stuttgart 21 könnte 10 Mrd. Euro kosten

Stuttgart 21 entpuppt sich zum gleichen Desaster wie der Berliner Hauptstadtflughafen BER. Auch da sind offenbar Dilettanten am Werk, was die Kostenplanung betrifft. Heute wurde publik, dass S21 keine 4,5 Mrd. Euro kosten wird sondern deren 6,8 Mrd. Euro. Es gibt aber noch weit schlimmere Szenarien: So hat das renommierte Münchner Verkehrsberatungsunternehmen Vieregg-Rössler die Befürchtung, dass S21 bis zu 10 Mrd. Euro verschlingen wird.

http://dmm.travel/news/artikel/lesen/2012/12/stuttgart-21-koennte-10-mrd-euro-kosten-47347/

 

 

Das Großprojekt Stuttgart 21 ist und bleibt unrentabel – Unten bleiben immer teurer

Wie generös von der Deutschen Bahn, dass sie die Milliarden Mehrkosten bei Stuttgart 21 selbst übernehmen will! Es hatten ja auch alle politischen Akteure – Stadt Stuttgart, Land, Bund – klargemacht, dass sie keinen Cent zusätzlich zahlen wollen.

http://www.taz.de/Kommentar-Stuttgart-21/!107318/

 

 

Kostenexplosion bei Stuttgart 21 –  Projektpartner verstehen Rechnung der Bahn nicht

Projekt könnte zum Verlustgeschäft werden

Bei der Bahn will sich dazu niemand äußern. Hinter vorgehaltener Hand heißt es, Grube habe sich damals vielleicht etwas unpräzise ausgedrückt. Bis 4,7 Milliarden übersteige der Zinsgewinn den Aufwand der Bahn in ausreichendem Maß, nach der jüngsten Kostensteigerung nur noch in geringem Maß. Die Projektgegner wiederum erinnern daran, dass 2008 der Flughafen einen Zuschuss in Höhe von 112,2 Millionen Euro gewährt hat – mit der ausdrücklichen Begründung, die Wirtschaftlichkeit des Projekts zu sichern. Ein Bahn-Sprecher hatte damals erklärt, ohne die Finanzspritze wäre Stuttgart 21 nicht wirtschaftlich. Bei weiteren Kostensteigerungen während der offiziell auf zehn Jahre kalkulierten Bauzeit könnte das Projekt zum Verlustgeschäft für den Konzern werden. Dann müsste die Bahn, die sich zu hundert Prozent im Besitz der öffentlichen Hand befindet, Stuttgart 21 stoppen. Andernfalls könnten Vorstand und Aufsichtsrat in Haftung genommen werden.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kostenexplosion-bei-stuttgart-21-projektpartner-verstehen-rechnung-der-bahn-nicht.f2573ca5-815c-4ad8-9de5-3da13528f93d.html

 

 

Stuttgart 21 –   Grubes grobe Fehler

Der so unprofessionell wirkende Umgang der Bahn mit den jüngsten Kostensteigerungen folgt einer unseligen Kommunikationstradition des Unternehmens. Schon in der Vergangenheit hat der Konzern immer nur dann Zahlen und Fakten auf den Tisch gelegt, wenn diese nicht mehr zu leugnen waren – und die Daten selbst schon wieder überholt. Am liebsten schweigt die Bahn nämlich trotzig, und erst recht, wenn es irgendwo nicht so richtig gut läuft.

 

Dass beim umstrittenen Grundwassermanagement plötzlich doppelt so viel Wasser abgepumpt werden muss wie ursprünglich geplant: Sollen wir das wirklich „zeitnah“ herausposaunen, fragte man sich offenbar im Konzern. Müssen wir der Stuttgarter Polizei gegenüber wirklich rechtfertigen, wann wir diese oder jene Ecke im Schlossgarten roden? Die sollen das einfach mal weiträumig absperren. Dass im Oktober zum dritten Mal innerhalb eines Vierteljahres ein Zug am Hauptbahnhof entgleiste… Ja, was soll man dazu schon sagen.

 

Mitten in den Stuttgarter OB-Wahlkampf platzte dann die Meldung, dass das mit dem Brandschutz, schon in der Schlichtung ein Aufreger, im unterirdischen Bahnhof keine einfache Sache wird. „Auf den Grube ist eben Verlass im Wahlkampf“, spottete ein Grüner nach Kuhns Wahlsieg

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/stuttgart-21-die-bahn-verfehlte-kommunikationsstrategie-a-872565.html

 

 

Prestigeprojekt S21 – Aufs Abstellgleis!

Mittlerweile soll Stuttgart 21 6,8 Milliarden Euro kosten – die Riesensumme hat die Bahn nun eingestanden. Nicht das einzige, was häppchenweise ans Licht gekommen ist. Beendet das Projekt, fordert Arno Luik in seinem neuesten Stern-Artikel.

http://www.stern.de/wirtschaft/news/prestigeprojekt-s21-aufs-abstellgleis-1941118.html

 

 

Bundestag in Berlin – SPD bringt Stuttgart 21 in Verkehrsausschuss

Die enormen Mehrkosten beim Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 haben ein Nachspiel im Bundestag. Die SPD setzte eine Sondersitzung des Verkehrsausschusses für Freitagmorgen durch. Schätzungen gingen von bis zu 2 Milliarden Euro an Mehrkosten für die Bahn aus, sagte SPD-Fraktionsvize Florian Pronold am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Berlin. Die Bahn selbst hat bisher Mehrkosten von 1,1 Milliarden Euro eingeräumt.

 

„Dann fehlt das Geld für den barrierefreien Ausbau, für Lärmschutz und für mehr Güterverkehr auf der Schiene in ganz Deutschland“, kritisierte Pronold. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) dürfe sich hier nicht aus der Verantwortung stehlen und müsse den Abgeordneten gegenüber Stellung beziehen.

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.bundestag-in-berlin-spd-bringt-stuttgart-21-in-verkehrsausschuss.0c51a950-9bf4-498d-addf-6176251cc436.html

 

 

Wegen Stuttgart 21-  Bundestag befürchtet steigende Ticketpreise

SPD und Grüne schließen höhere Ticketpreise bei der Bahn wegen der enormen Mehrkosten beim unterirdischen Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 nicht aus. „Irgendwo muss das Geld ja herkommen, es fällt schließlich nicht vom Himmel“, sagte der Vorsitzende des Bundestags-Verkehrsausschusses, Toni Hofreiter (Grüne), am Freitag der Deutschen Presse-Agentur dpa nach einer Sondersitzung des Gremiums.

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.wegen-stuttgart-21-bundestag-befuerchtet-steigende-ticketpreise.e4ed1aeb-c36c-435c-a17c-3980b49500d1.html

 

 

Nach dem Offenbarungseid der Bahn – Aktionsbündnis fordert Konsequenzen

Als ein Dokument des wirtschaftlichen und politischen Kontrollverlusts über Deutschlands größtes Bahninfrastrukturprojekt bezeichnete Bündnissprecher Eisenhart von Loeper den Kassensturz beim Bahnhofsprojekt Stuttgart 21. Während Bahnvorstand Kefer die Gesamtkosten noch durch Aufteilung in verschiedene Pakete zu verharmlosen sucht, spricht das dem Aufsichtsrat heute vorgelegte Gutachten der Unternehmensberatung McKinsey Klartext: Stuttgart 21 wird nicht 1,1 und nicht 1,5 sondern 2,3 Mrd € teurer und würde demnach 6,8 Mrd € kosten. Das sind unglaubliche 127% mehr als von der Bahn noch Anfang 2009 geschworen wurde.

 

Danach kann es nach Auffassung des Aktionsbündnisses gegen

Stuttgart 21 nur zwei Konsequenzen geben:

  • Sofortiger Baustopp. Es darf kein Cent mehr in dieses Fass ohne Boden fließen!
  • Sofortiger Rücktritt von Technikvorstand Kefer, Bahnvorstand Grube und Bundesverkehrsminister Ramsauer,

http://www.bei-abriss-aufstand.de/2012/12/12/aktionsbundnis-gegen-stuttgart-21-pressemitteilung/

 

 

Grün-Rot fühlt sich an „Stuttgart 21“-Volksabstimmung gebunden

Die Landesregierung Baden-Württembergs sieht sich trotz Mehrkosten in Milliardenhöhe beim umstrittenen Bahnprojekt „Stuttgart 21“ an das Ergebnis der Volksabstimmung vom Herbst 2011 gebunden. Nach dem Volksentscheid stelle sich die Frage nach dem Ausstieg für die Landesregierung nicht, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) am Mittwoch der Nachrichtenagentur dapd. Am 27. November 2011 hatte sich die Mehrheit der Baden-Württemberger gegen einen Ausstieg des Landes aus der Finanzierung des umstrittenen Milliardenprojekts ausgesprochen.

http://www.moz.de/nachrichten/deutschland/artikel-ansicht/dg/0/1/1070869/

 

 

Erler: S-21-Abstimmung auch bei höheren Kosten weiter gültig

Die Volksabstimmung zu Stuttgart 21 bleibt nach Ansicht der Staatsrätin Gisela Erler (Grüne) auch bei einer Kostenexplosion für das Bahnprojekt weiter gültig.

 

Denn den Menschen sei schon damals die von den S-21-Gegnern befürchtete Steigerung der Kosten auf bis zu sechs Milliarden Euro bekannt gewesen, sagte die Expertin für Bürgerbeteiligung am Montag in Stuttgart.

 

«In der Grundargumentation war das angelegt und stand zur Debatte.» Gegner des Bahnprojektes hatten die Abstimmung im November 2011 als Farce bezeichnet, weil nicht alle Daten zu den Kosten auf dem Tisch gelegen hätten. Erler hingegen betonte mit Blick auf eine Studie, das Instrument der Volksabstimmung habe sich bewährt.

http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/ueberregional/baden-wuerttemberg_artikel,-Erler-S-21-Abstimmung-auch-bei-hoeheren-Kosten-weiter-gueltig-_arid,196835.html

 

 

Stuttgart 21 wird für die Bahn zum Offenbarungseid

Der positive Volksentscheid sollte Ruhe bringen. Nun steigen die Kosten womöglich um ein Drittel. Bahnchef Grube muss jetzt Rechenschaft ablegen – und dann kommt der Kampf um die Kostenübernahme

http://www.welt.de/politik/deutschland/article111937230/Stuttgart-21-wird-fuer-die-Bahn-zum-Offenbarungseid.html

 

 

“Volksabstimmung hat keine verbindliche Wirkung mehr”

Publiziert am 12. Dezember 2012 von Matthias von Herrmann

Die Welt zitiert den Verfassungsrechtler Joachim Wieland, der auch heute Abend in der ARD-Sendung plusminus zu sehen sein wird, wie folgt:

 

Nach Einschätzung des Verfassungsrechtlers Joachim Wieland hat die Volksabstimmung zu „Stuttgart 21“ dagegen keine verbindliche Wirkung mehr für die baden-württembergische Landesregierung. Wieland sagte dem ARD-Wirtschaftsmagazin „Plusminus“, die Baden-Württemberger hätten im November 2011 unter der Prämisse abgestimmt, dass der Kostendeckel von 4,5 Milliarden Euro nicht überschritten werde.

 

Nachdem sich jetzt erwiesen habe, dass die Kosten weit höher liegen werden, sei die Landesregierung nicht mehr an die Volksabstimmung gebunden, sagte der Rechtsprofessor.

 

Wenn Kretschmann und Hermann nun weiter an ihrer angeblichen Pflicht, S21 zu bauen, festhalten, dann geschieht dies aus einem völlig falsch verstandenen vorauseilenden Gehorsam heraus. Die grünen Landespolitiker haben bei ihrem Amtsantritt geschworen, Schaden vom Land abzuwenden. Wenn nun die Finanzierung von S21 in sich zusammenkracht und die Bahn seit Jahren an der technischen Umsetzung scheitert, dürfen die Politiker nicht zulassen, dass die Bahn weiter Schaden in der Stadt und im Rosensteinpark anrichtet. Alle Beteiligten, auch die Bahn, müssen nach dieser Offenbarung durch die McKinsey-Rechnung innehalten. Weitermachen, als wäre nichts geschehen, ist die falsche Devise!

http://www.bei-abriss-aufstand.de/2012/12/12/volksabstimmung-hat-keine-verbindliche-wirkung-mehr/

 

 

Studie: Interesse an „Stuttgart 21“ drastisch gesunken

Zufriedenheit mit Volksabstimmung über Bahnprojekt weiterhin hoch

Man müsste in einer Umfrage mal folgende Frage stellen: „Wären Sie bereit, für die Mehrkosten von S21 monatlich 100 Euro an Steuern zusätzlich zu zahlen?“ Die Zustimmung hierzu wäre bestimmt niederschmetternd ausgefallen.

http://www.welt.de/newsticker/news3/article111927862/Studie-Interesse-an-Stuttgart-21-drastisch-gesunken.html

 

 

Die Kosten für Stuttgart 21 steigen und steigen – Merkels Stuttgart-Fluch

Kommentar von Ingo Arzt

Das Ende von Stuttgart 21 könnte Angela Merkel die Kanzlerschaft kosten. Doch der Reihe nach: Stuttgart 21 am Ende? Was denn bitte sonst.

 

Die grün geführte Landesregierung in Baden-Württemberg kann ein Jahr vor der Bundestagswahl nicht ihr größtes Wahlversprechen brechen und sich an den Mehrkosten beteiligen. Auch der Bund schließt bis dato aus, noch weitere Milliarden in den Südwesten zu pumpen. Bei der Bahn pfeifen sie die erwartete Kostenexplosion mittlerweile aus jedem Büro.

http://www.taz.de/Kommentar-Stuttgart-21/!107045/

 

 

Stuttgart 21: Haftung für Mehrkosten? –  Nervosität bei der Bahn wächst

In der Führungsetage der Deutschen Bahn ist die Sorge groß, für die Mehrkosten beim Bahnprojekt Stuttgart 21 auch persönlich haftbar gemacht zu werden. Wie die Stuttgarter Zeitung aus Kreisen des Aufsichtsrats erfuhr, will das Kontrollgremium unter Leitung des Vorsitzenden Utz-Hellmuth Felcht deshalb ein Rechtsgutachten in Auftrag geben. Damit sollen die Haftungsrisiken der 20 Aufsichtsräte bei S 21 geprüft werden.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-haftung-fuer-mehrkosten-nervositaet-bei-der-bahn-waechst.fe452578-07f0-450d-92b9-af3c2a44af1b.html

 

 

 

Oder doch aussteigen?

 

 

Der Finanzierungsvertrag zu S21 kann und muss gekündigt werden

Im Finanzierungsvertrag zu Stuttgart 21 wurde ein deutlicher Ausbau des Schienenverkehrs vereinbart. Dr. Christoph Engelhardt (WikiReal.org) kritisiert dazu: „Der im Finanzierungsvertrag zu Stuttgart 21 versprochene Leistungszuwachs des Tiefbahnhofs um 50 Prozent kann nicht erreicht werden. Aus diesem Grunde kann und muss der Finanzierungsvertrag gekündigt werden.“

http://www.bei-abriss-aufstand.de/2012/12/11/der-finanzierungsvertrag-zu-s21-kann-und-muss-gekundigt-werden/

 

 

Stuttgart 21 –  Der Ausstieg ist für die Bahn kein Thema

Markus Heffner, 12.12.2012 18:57 Uhr

Angesichts der drastischen Kostensteigerung um mindestens 1,1 Milliarden Euro und zusätzlicher Risiken in Höhe einer weiteren Milliarde stellt sich die Frage, ob ein Ausstieg aus dem umstrittenen Bahnprojekt Stuttgart 21 nicht die wirtschaftlich beste Lösung wäre. Die Deutsche Bahn selbst hat dazu nach der Aufsichtsratssitzung am Mittwoch in Berlin, bei der die Mehrkosten erstmals offiziell eingeräumt wurden, noch einmal deutlich Stellung bezogen: Ein Ausstieg sei nicht vertragskonform, betonte der Bahn-Technikvorstand Volker Kefer. Zudem würde er das Unternehmen noch teurer kommen.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-der-ausstieg-ist-fuer-die-bahn-kein-thema.57b0ad94-0cd0-497c-a5ba-a2351566b8e0.html

 

 

Stuttgart 21 –  Grube: Wir werden diesen Bahnhof bauen

Bahnchef Rüdiger Grube hat sich trotz möglicher Mehrkosten in Milliardenhöhe zum Bauprojekt Stuttgart 21 bekannt. „Wir stehen zu Stuttgart 21, wir werden diesen Bahnhof bauen“, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Ein Ausstieg ist schon rechtlich nicht möglich, wir haben eine Ausführungsverpflichtung.“

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-grube-wir-werden-diesen-bahnhof-bauen.1bdaf579-6aae-4a69-a634-e0614abbdb67.html

 

 

Schmiedel: Ausstieg aus S 21 würde Bahn drei Milliarden Euro kosten

„Das ist jenseits der Realität. Denn Pi mal Daumen würde die Bahn drei Milliarden Euro für nichts geben“, sagte er der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart.

http://www.neckar-chronik.de/Home/nachrichten/newsticker_artikel,-Schmiedel-Ausstieg-aus-S-21-wuerde-Bahn-drei-Milliarden-Euro-kosten-_arid,196732.html

 

 

S-21-Gegner sehen Ausstiegskosten bei 400 Millionen Euro

Die Gegner des Bahnprojekts Stuttgart 21 halten wegen der möglichen Kostenexplosion ein schnelles Ende des Baus für deutlich günstiger als einen Weiterbau. Die Ausstiegskosten lägen bei 300 bis 400 Millionen Euro, sagte der Sprecher des Aktionsbündnisses, Eisenhart von Loeper.

http://www.focus.de/politik/deutschland/verkehr-s-21-gegner-sehen-ausstiegskosten-bei-400-millionen-euro_aid_878532.html

 

 

Wegen Kostenexplosion –  Stuttgart-21-Gegner fordern Projekt-Aus

Die Stuttgart-21-Gegner sehen das Bahnprojekt wegen der Kostensteigerung in Milliardenhöhe vor dem Aus. Der Bau könnte laut ihnen bis zu zehn anstellle der geplanten 4,5 Milliarden Euro kosten.

 

Die Gegner des Bahnprojekts Stuttgart 21 halten wegen der möglichen Kostenexplosion ein schnelles Ende des Baus für deutlich günstiger. Die Ausstiegskosten würden bei 300 bis 400 Millionen Euro liegen, sagte der Sprecher des Aktionsbündnisses, Eisenhart von Loeper, in Berlin.

http://www.n24.de/news/newsitem_8438703.html

 

 

Gegner von Stuttgart 21 präsentieren Konzept zur Minimierung der Ausstiegskosten

Da nach Meinung vieler Gegner infolge der massiven Kostenexplosionen beim Projekt Stuttgart 21 der letzten Tage ein Ende des Projekts näherrücken könnte, rücken die Ausstiegskosten wieder in den Blickpunkt wie zuletzt bei der Volksabstimmung vor über einem Jahr. Einige Bahnkreise behaupten, dass Ausstiegskosten in Höhe von 2 Mrd. Euro anfallen würden und es daher trotz der aktuellen im Raume stehenden Kosten von 6 Mrd. Euro besser sei, das Projekt dennoch fortzusetzen. Fachleute auf Gegnerseite haben nun durch geschickte Migration von bereits in Bau befindlichen S 21-Projektteilen in das Kopfbahnhofskonzept die Ausstiegskosten auf weit unter einer Milliarde Euro gedrückt.

http://www.zughalt.de/2012/12/gegner-von-stuttgart-21-prasentieren-konzept-zur-minimierung-der-ausstiegskosten/

 

 

Aktion Ausstiegshilfe vor dem Staatsministerium

Foto: Ingo Fick, Bearbeitung: Peter Främke

 

 

Erwartungsgemäß ist der Tunnelbahnhof S21 auf freier Strecke zum Stehen gekommen, immerhin kurz vor dem Abgrund. Das ist die Gelegenheit, schnell auszusteigen, Herr Kretschmann!

 

Da unser Ministerpräsident offensichtlich vor dem großen Schritt Hemmungen hat, wollen wir ihm ein wenig behilflich sein: Mit der Aktion Ausstiegshilfe weisen wir ihm den Weg heraus aus dem brandgefährlichen und einsturzgefährdeten Bahnchaos – bevor das gescheiterte Tunnelprojekt S21 noch mehr Schaden anrichtet.

http://www.bei-abriss-aufstand.de/2012/12/12/aktion-ausstiegshilfe-fur-kretschmann-freitag-14-12-um-1530/

 

 

 

Boris Palmer – ein Stehaufmännchen?

 

Aus Boris Palmer wird man ehrlich gesagt nicht ganz klug. Seine Haltung zu S21 hängt wohl davon ab, wie gerade der Wind weht. Sein Motto: Wenn es angeblich „aussichtslos“ ist, gegen S21 zu sein, wie nach der Volksabstimmung, dann umfallen und sich auf die Seite der Befürworter schlagen, wenn, wie jetzt, wegen der Kostenexplosion die Ausstiegschancen steigen, dann das Stehaufmännchen spielen.

 

 

Palmer (Grüne) zu S 21: Es kann noch viel teurer werden – Grube hat den Schlüssel zur Vernunft in der Hand

Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) äußert sich skeptisch, dass die von der Bahn prognostizierten Kostensteigerungen zum umstrittenen Großprojekt Stuttgart 21 verlässlich sind. „Es ist nur zum ersten Mal so, dass die Bahn ihren aktuellen Erkenntnisstand einigermaßen ehrlich der Öffentlichkeit darlegt. Aber die sechs Milliarden sind das, was man heute absehen kann. Es kann noch viel teurer werden. Das dicke Ende kommt am Schluss „, sagte er im PHOENIX-Interview. Als Beispiel nannte Palmer den neuen Berliner Flughafen.

 

Durch bestehende Verträge und den Volksentscheid zum Projekt sei die Situation „ganz schwierig“. Eine Lösungsmöglichkeit sieht Palmer nicht durch die Politik gegeben. „Der einzige, der den Schlüssel zur Vernunft in der Hand hat, ist Bahn-Chef Grube oder der Aufsichtsrat der Bahn.“ Die Bahn müsse ein Einsehen haben, dass sie das Projekt technisch und finanziell „nicht stemmen kann“, so Palmer. „Ich kann bei der Bahn nicht erkennen, dass es die Einsicht in die Realitäten gibt und sie den Ausstieg selbst vollzieht. Deswegen befürchte ich, dass wir dieses Milliarden-Desaster erdulden müssen“, so Palmer bei PHOENIX.

http://www.presseportal.de/pm/6511/2381294/palmer-gruene-zu-s-21-es-kann-noch-viel-teurer-werden-grube-hat-den-schluessel-zur-vernunft-in-der/gn

 

 

Boris Palmer hofft auf Einsehen der Bahn

Auch Boris Palmer, grüner Oberbürgermeister von Tübingen und einer der Wortführer der Bahnhofsgegner, hält sechs Milliarden Euro „eher für die Unterkante“ der Kosten. Dass die Bahn damit jetzt an die Öffentlichkeit geht, verwundere ihn nicht: „Überraschend an den neuen Zahlen ist nur, dass die Bahn die Probleme jetzt in diesem Umfang zugibt. Dass es sie gibt, wissen wir schon seit der Schlichtung“, sagt Palmer im Gespräch mit SZ.de.

 

Die Bahn habe das Projekt nicht im Griff. „Ich hoffe, dass sie erkennt, dass sie sich mit dem Projekt selbst überfordert und dringend benötigte Finanzmittel, etwa für neue ICE-Züge, in Stuttgart sinnlos vergraben würde“, sagt Palmer.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/prestigeobjekt-der-deutschen-bahn-stuttgart-wegen-kostenexplosion-auf-der-kippe-1.1544164-2

 

 

Boris Palmer –  Hoffnungsträger im toten Winkel

Boris Palmer will jetzt erst einmal eine Auszeit nehmen von der Politik jenseits der Tübinger Stadtgrenze. Zum Landesparteitag der Grünen am vorigen Wochenende war er schon gar nicht mehr angereist, obwohl doch seine Partnerin Franziska Brantner für einen aussichtsreichen Platz auf der Landesliste zur Bundestagswahl kandidierte. Was auch umstandslos gelang, dank Palmers Hilfe, die darin bestand, dass er unsichtbar blieb und so niemanden auf die Idee brachte, den Ärger an der falschen Stelle abzuladen.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.boris-palmer-hoffnungstraeger-im-toten-winkel.30497ca8-ed66-4a73-9a0c-65f88b4da859.html

 

 

 

Gnadenlose Verfolgung von S21-Gegnern durch die Justiz

 

Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen. Wir alle wissen, welche kriminellen Machenschaften von Politik und Bahn im Zusammenhang mit S21 verübt wurden und werden. Die Namen sind uns allen bekannt. Doch diese „Täter mit der weißen Weste“ werden nur selten für ihr Tun zur Rechenschaft gezogen.

 

Demgegenüber wird mit einem harmlosen Sitzblockierer, der sich wegtragen lässt, gnadenlos verfahren. Nur zu schnell werden ihm Widerstand gegen Polizeibeamte, gefährliche Körperverletzung oder sogar versuchter Totschlag angehängt. Fälle dieser Art gibt es zuhauf.

 

Manchmal muss man sich fragen, ob die Justiz in Baden-Württemberg wirklich unabhängig ist und so mancher Richter frei entscheiden kann. Vielmehr besteht der Verdacht, dass es politische Vorgaben gibt, wie die Gerichte mit S21-Gegnern umzugehen haben.

 

Eine wichtige Kernfigur in diesem Zusammenhang ist der Stuttgarter Oberstaatsanwalt Häußler, der dafür bekannt ist, S21-Gegner übermäßig zu kriminalisieren.

 

Diese Verfolgungsjagd macht auch vor Leuten aus den eigenen Reihen nicht Halt. Das bekannteste Beispiel hierfür ist Dieter Reicherter, selbst ehemaliger Staatsanwalt und bis zu seiner Pensionierung Vorsitzender Richter einer Strafkammer am Stuttgarter Landgericht. Reicherter glaubte so seinem Staat zu dienen, bis er am 30.09.2010, dem Schwarzen Donnerstag, in den Wasserwerfereinsatz der Polizei hineingeriet und so hautnah miterlebte, was mit rechtsstaatlichen Dingen nicht mehr in Einklang zu bringen ist. Seitdem ist auch er überzeugter S21-Gegner.

 

Auch Reicherter kam ins Visier der Ermittler, er habe Details aus geheimen Polizei- bzw. Verfassungsschutz-Unterlagen öffentlich gemacht. Die Folge war eine äußerst dubiose Durchsuchung seiner Wohnung, nicht als Tatverdächtiger, sondern lediglich als Zeuge!!!, was vor einigen Monaten große Schlagzeilen machte. Aber damit nicht genug: Jetzt gab es eine weitere Durchsuchung bei einem Polizeibeamten, welcher polizeiliche Dienstgeheimnisse an Reicherter verraten haben soll.

 

 

Erst „Nix gut“, dann die S21-Gegner

Verfolgungseifer gegen S21-Gegner und Antifaschisten, verläppernde Ermittlungen gegen Nazi-Kriegsverbrecher: Eine Abteilung der Stuttgarter Staatsanwaltschaft sorgt seit Jahren für Staunen. Zu den Betroffenen gehören: Dieter Reicherter aus Althütte, Richter im Ruhestand; der Winnender Punkversand „Nix gut“; und nun auch ein Kripo-Beamter aus dem Kreis.

 

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart – konkret: die Abteilung des Oberstaatsanwaltes Bernhard Häußler – profiliert sich seit langem als radikal strenge Verfolgungsbehörde im Kampf gegen S21-Gegner. Mitten drin in der Auseinandersetzung steht Dieter Reicherter, ehemals Richter am Landgericht. Mitte Juni (wir berichteten) durchsuchten eine Staatsanwältin und fünf Polizeibeamte Reicherters Haus. Grund: Er habe in einem Schreiben Details aus geheimen Polizei-Unterlagen öffentlich gemacht. In der Tat war, was Reicherter zu Tage gefördert hatte, peinlich für die Staatsmacht: Landespolizei und Verfassungsschutz hatten S21-Gegner bespitzelt – unter anderem bei so furchterregend sicherheitsgefährdenden Aktionen wie Gottesdiensten im Schlossgarten.

 

Obwohl bislang nicht geklärt ist, ob die Durchsuchung bei Reicherter rechtmäßig war „und meine Computerdaten als Beweismittel verwendet werden dürfen“, hat die von Häußler geleitete Abteilung „meine Computerdateien ausgewertet“ – und kam zum Ergebnis, dass ein im Rems-Murr-Kreis lebender Kripo-Beamter Reicherter die polizeilichen Dienstgeheimnisse verraten haben könnte: Auf Reicherters Computer habe sich ein umfangreicher E-Mail-Verkehr zwischen dem Ex-Richter und dem Polizisten sowie seiner Frau gefunden – und darin sei es um Stuttgart 21 gegangen.

 

Also wurde auch die Wohnung des Ehepaars durchsucht: Diesmal waren zwei Staatsanwälte und sieben Polizeibeamte fast einen ganzen Tag beschäftigt, Computer und schriftliche Unterlagen einzusacken. „Die Einschüchterung geht weiter“, schreibt Reicherter in einer Stellungnahme. Besonders fragwürdig findet er: Der Durchsuchungsbeschluss habe sich nur gegen den Polizisten gerichtet, nicht gegen seine Frau – beschlagnahmt wurden aber auch Unterlagen von ihr; unter anderem Recherche-Materialien für das Buch „Schwarzer Donnerstag 30. 9. 2010 – Wir klagen an“.

http://www.zvw.de/inhalt.althuette-winnenden-erst-nix-gut-dann-die-s21-gegner.6439307e-e8b1-4341-889a-ef5d2730374a.html

 

 

Strafverfolgung  – Streit um Durchsuchung bei Stuttgart-21-Gegnern

Die Justiz in Baden-Württemberg geht hart gegen Stuttgart-21-Demonstranten vor: Beamte durchsuchen Häuser von Gegnern des Projekts, darunter sind ein Kripobeamter und ein pensionierter Richter. Ein Grünen-Politiker aus der Regierung kritisiert nach SPIEGEL-Informationen das Vorgehen.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/stuttgart-21-aerger-wegen-durchsuchung-bei-bahnhofsgegnern-a-871830.html

 

 

Durchsuchung bei S21-Gegnern – Bundesverfassungsgericht eingeschaltet

Inzwischen wurde beim Bundesverfassungsgericht Verfassungsbeschwerde gegen die Durchsuchungsentscheidungen eingelegt und dargelegt, dass grundgesetzwidrig die Wahrnehmung demokratischer Rechte zur Begründung eines angeblichen Tatverdachts verwendet wurde. Dieter Reicherter, vor seiner Pensionierung Vorsitzender Richter am Landgericht Stuttgart (Strafrichter) und ehemaliger Staatsanwalt, erläutert die näheren Umstände zu den Durchsuchungen, die auf eine „recht eigenartige Einstellung zum Recht“ in einigen Justizkreisen schließen lassen.

http://www.bei-abriss-aufstand.de/2012/12/09/durchsuchung-bei-s21-gegnern-bundesverfassungsgericht-eingeschaltet/

 

 

Erklärung Dieter Reicherter

Dieter Reicherter hat zu den ganzen Vorgängen eine Erklärung abgegeben, die nachfolgend als PDF nachzulesen ist:

https://dl.dropbox.com/u/98947251/20121214/JH20121214_2.%20Durchsuchung%5B1%5D.pdf

 

 

 

Sonstiges

 

 

Pressemitteilung: Neue Klage und Eilantrag gegen S21-Grundwassermanagement

Ende Oktober hat das das Eisenbahnbundesamt die 5. Planänderung im S21-Planfeststellungsabschnitt 1.1 – Zentralisierung Abwasserreinigungsanlagen – genehmigt.

Damit wurde der vom BUND erwirkte Baustopp am Grundwassermanagement aufgehoben.

 

Das Aktionsbündnis bestätigt, dass ein Eigentümer aus dem Planabschnitt 1.1. gegen die 5. Planänderung vor wenigen Tagen Klage und Eilantrag beim Verwaltungsgerichtshof eingelegt hat. Beklagte ist die Genehmigungsbehörde Eisenbahnbundesamt. Da der Eigentümer im bisherigen Verfahren nicht beteiligt war, ist für die weitere Begründung die Vorlage der Verwaltungsakte notwendig, die beantragt wurde.

 

Der Eigentümer moniert, dass bei der Zusammenlegung der Infiltrationsbrunnen mit der 5. Planänderung die Risiken auf die Baustatik und damit der Gründungssicherheit der Gebäude nicht berücksichtigt wurden. Zudem wird beklagt, dass die Eigentümerrechte bei der 11. Planänderung – zusätzliche Bohrpfähle in den Gipskeuper – nicht berücksichtigt wurden.

http://www.bei-abriss-aufstand.de/2012/12/10/pressemitteilung-neue-klage-und-eilantrag-gegen-s21-grundwassermanagement/

 

 

7. Planänderung gescheitert?

Die Stuttgarter Zeitung schreibt heute am Ende eines S21-Artikels folgendes:

 

Derweil haben die Stadträte am Dienstag im Technikausschuss noch einmal über die Stellungnahme des Umweltamts zum Grundwassermanagement diskutiert. Die städtischen Experten hatten in den Unterlagen der Bahn, die während der Bauzeit doppelt so viel Grundwasser wie geplant umwälzen will, 56 erklärungsbedürftige Punkte gefunden. Nach Informationen der Stuttgarter Zeitung geht das Umweltministerium angesichts der Vielzahl an Punkten davon aus, dass die Änderungsunterlagen neu ausgelegt werden müssen.

http://www.bei-abriss-aufstand.de/2012/12/12/7-plananderung-gescheitert/

 

 

Wurde der Gestattungsvertrag zur Zerstörung des Rosensteinpark bereits unterzeichnet?

Die Kosten zu Stuttgart 21 explodieren, dennoch werden im Rosensteinpark Pflanzen und Buschwerk gerodet, entsorgt und Arbeiten für Betonfundamente vorgenommen.

 

Bislang endeten die blauen Rohre aus der Platanenallee kommend gegenüber dem Paketpostamt in der Ehmannstraße nahe des Eingangs zur EnBW-Fernwärmestation im alten Rosensteintunnel. Heute hat Hölscher, bzw. Hydromontagen dort Gehölz entfernt und oben auf dem Erdwall Arbeiten für ein Fundament in der Größe von rund 2 x 1,5 m durchgeführt. Letzte Woche hat das Unternehmen zwischen altem Rosensteintunnel und DB- bzw. S-Bahnbrücke Rohre verlegt.

 

Während in Berlin Heute eine Pressekonferenz stattfand und das Schicksal zu Stuttgart 21 wegen der stetig steigenden Kosten ungewiss scheint, werden im Rosensteinpark erneut Tatsachen geschaffen. Die Kosten für Stuttgart 21 werden inzwischen mit bis zu zehn Milliarden Euro, die der gesamte Bau kosten könne, beziffert. An diesem Dienstag befasst sich der Vorstand des Staatskonzerns Bahn mit den neuesten Zahlen, am Mittwoch kommt der Aufsichtsrat zusammen und berät über mögliche Konsequenzen.

http://www.bei-abriss-aufstand.de/2012/12/10/wurde-der-gestattungsvertrag-zur-zerstorung-des-rosensteinpark-bereits-unterzeichnet/

 

 

Stuttgart – Fahrgastverband fordert Kombilösung statt S21

Angesichts möglicher Mehrkosten beim Großbauprojekt Stuttgart 21 hat der Fahrgastverband Pro Bahn eine erneute Prüfung der Kombilösung gefordert. Das von Schweizer Bahnexperten ausgearbeitete Kombimodell aus Tief- und Kopfbahnhof sei innerhalb des Finanzierungsrahmens von S21 realisierbar.

http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=10707228/1a0pzr0/

 

 

Streit um Stuttgart 21: Ulm fürchtet um den Citybahnhof

Wegen der Auswirkungen des Großprojekts Stuttgart 21 kommt der Ulmer Citybahnhof kommt nicht so recht aus den Startlöchern

http://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Streit-um-Stuttgart-21-Ulm-fuerchtet-um-den-Citybahnhof-id23036981.html

 

 

Filderbahnhof: Schoefer sieht die Bahn in der Pflicht

In seiner Jahresbilanz hat der Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart (FSG) GmbH, Walter Schoefer, ein positives Fazit des Filderdialogs zum Thema Stuttgart 21 gezogen. Nicht die teilnehmenden Bürger, aber immerhin alle Projektpartner hatten sich darauf verständigt, dass ein Fernbahnhof unter der Flughafenstraße die bessere Alternative gegenüber der Antragstrasse darstelle und dieses Vorhaben genauer untersucht werden sollte. Bei der von Schoefer in die Diskussion eingebrachten Lösung halten die Regional­züge nicht mehr in der unterirdischen ­S-Bahn-Station, sondern wie auch die Fernzüge im Fernbahnhof, der näher an das Flughafengebäude heranrücken und nicht so tief unter der Erde liegen würde.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-filderbahnhof-schoefer-sieht-die-bahn-in-der-pflicht.00709d8f-1a8e-42e7-a703-0ad166f2a08d.html

 

 

Filius: Strecke von S 21 trennen

Ist das Bahn-Milliardenvorhaben Stuttgart-Ulm doch wieder in zwei Einzelteile zu entflechten? In S 21 und die Neubaustrecke? Jürgen Filius, der Ulmer Grünen-Abgeordnete im Landtag, ist davon überzeugt.

http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/Filius-Strecke-von-S-21-trennen;art4329,1757916

 

 

588 Lastwagen pro Tag –  S21 erreicht den Stuttgarter Osten

Der Stuttgarter Osten ist vom Bahnprojekt Stuttgart 21 in vielerlei Hinsicht betroffen. Der Fildertunnel führt unter dem Stadtteil Gänsheide in Richtung Flughafen, der Tunnel nach Obertürkheim unterquert Gablenberg und Teile Gaisburgs. Da die Tunnel aber bergmännisch viele Meter unter der Erdoberfläche gegraben werden, wird man im Alltag obendrüber nur wenig davon mitbekommen. Direkte Auswirkungen vor allem auf die Verkehrssituation in Teilen des Ostens könnte allerdings der Zwischenangriff genannte Schacht für den Tunnelbau im benachbarten Stadtbezirk Wangen haben.

 

Auf der Ulmer Straße, die von der Talstraße/Gaisburger Brücke in Stuttgart-Ost bis ins Zentrum von Wangen führt, sind nach einer Verkehrszählung aus dem Jahr 2010 jeden Tag rund 15000 Fahrzeuge unterwegs, 800 davon sind Lastwagen. Durch die S 21-Baustelle kommen bis zu 588 Lastwagen pro Tag dazu. Im Planfeststellungsbeschluss sind bis zu 570 Lastwagen pro Tag und bis zu 18 Fahrten pro Nacht (20 bis 6 Uhr) genehmigt.

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.588-lastwagen-pro-tag-s-21-erreicht-den-stuttgarter-osten.a613b533-1497-4c1b-8d61-dc2d78f44f5e.html

 

 

Kreis Göppingen – Arbeiten für ICE-Schnellbahn-Tunnel haben begonnen

An der Schnellbahntrasse entlang der Autobahn sind jetzt die Arbeiten im Gange. Auf der künftigen Mammut-Baustelle zwischen dem Autobahnanschluss Aichelberg und dem künftigen Tunnelportal des Boßlertunnels sind die ersten Arbeiter angerückt. Sie haben mit den Rodungsarbeiten entlang des Autobahndamms bis hinüber zu den künftigen Einfahrten in die beiden Tunnelröhren begonnen.

http://www.swp.de/goeppingen/lokales/goeppingen/Arbeiten-fuer-ICE-Schnellbahn-Tunnel-haben-begonnen;art1158499,1759036

 

 

Stuttgart 21 –  Brandschützer nehmen Herrenknecht unter Feuer

Martin Herrenknecht ist derzeit ziemlich verärgert. Weil sich der Anstich für den Fildertunnel zwischen dem geplanten Tiefbahnhof und dem Flughafen laut bahninterner Zeitpläne um Monate verzögert, muss der Unternehmer seine fertige Tunnelbohrmaschine zwischenlagern. Das hat Herrenknecht offenbar so in Rage versetzt, dass er sich nun sogar mit den professionellen Brandschützern der Stuttgarter Feuerwehr anlegt.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-brandschuetzer-nehmen-herrenknecht-unter-feuer.9b3db953-3bd0-43ce-8f79-8079be580d91.html

 

 

Verstöße gegen Versammlungsgesetz –  Freispruch für SÖS-Stadtrat Gangolf Stocker

Mit einem Freispruch ist am Freitag am Landgericht der Prozess gegen den SÖS-Stadtrat Gangolf Stocker zu Ende gegangen. Dieser musste sich als Versammlungsleiter zahlreicher Kundgebungen gegen Stuttgart 21 wegen vermeintlicher Verstöße gegen das Versammlungsgesetz verantworten. Nachdem das Stuttgarter Amtsgericht Stocker im Juli zur Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 5400 Euro verurteilt hatte, war dieser in die Berufung gegangen – mit Erfolg.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.verstoesse-gegen-versammlungsgesetz-freispruch-fuer-soes-stadtrat-gangolf-stocker.e5018273-1682-4b07-b59a-7b56fd048f2b.html

 

 

Baumängel am Stuttgarter Bahnhof – Feuchte Aussichten für Bahnkunden

Bei Starkwind droht das Dach des bestehenden Hauptbahnhofs einzufallen. Denn die Bahn hat ja für den S-21-Bau die Seitenflügel abgerissen.

 

Die Fahrgäste am noch bestehenden Bahnhof können derweil im Moment nur davon träumen, im Trockenen zu stehen. Nachdem die Bahn die seitlichen Flügel entlang der Gleise abreißen ließ, drohte nämlich das Dach bei Starkwind einzustürzen. Zudem drohten die senkrecht eingebauten Glasscheiben über den Fahrgästen bei zu starken Winden zu brechen. Die Scheiben wurden herausgenommen, seitdem pfeift der Wind durch den Bahnhof und Regen prasselt auf den Bahnsteig, wo sich Pfützen bilden. Folien, die anstelle der Scheiben eingebaut werden sollen, lassen auf sich warten.

http://www.taz.de/Baumaengel-am-Stuttgarter-Bahnhof/!107327/

 

 

Stuttgart 21 –  Was macht Wien anders als Stuttgart?

Die mögliche Kostenexplosion beschäftigt heute den Aufsichtsrat der Bahn. In Wien entsteht gleichzeitig ein ganz ähnliches Projekt. Dort hat der neue Hauptbahnhof am Sonntag Teileinweihung gefeiert. Wir haben uns das Milliardenprojekt an derselben europäischen Bahn-Magistrale mal angeschaut, das einerseits sehr ähnlich zu Stuttgart 21 ist, sich aber andererseits grundverschieden entwickelt hat.

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-21-was-macht-wien-anders-als-stuttgart.4f1193df-5279-44ac-9236-613f75c124a8.html

 

siehe auch hierzu:

Stuttgart 21 –  Das Ende der Kopfbahnhöfe

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-21-das-ende-der-kopfbahnhoefe.3aeced45-d6cb-4e63-8cd8-1a6ec17b9696.html

 

 

Die drei Großprojekte müssen fertiggebaut werden

Flughafen BER, Elbphilharmonie und Stuttgart 21 – in Berlin, Hamburg und Stuttgart stehen die teuersten Baustellen Deutschlands. Aber als Ruinen nutzen sie am wenigsten.

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article111978833/Die-drei-Grossprojekte-muessen-fertiggebaut-werden.html

 

 

Der Bahn gehen die Lokführer aus

Kündigungen und Krankmeldungen bringen die Fahrpläne der Bahn immer wieder durcheinander: Die Bahn braucht dringend Lokführer. In den Stellwerken fehlen Dutzende Fahrdienstleiter – und das vorhandene Personal schiebt einen Berg an Überstunden vor sich her.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/personalmangel-in-bayern-der-bahn-gehen-die-lokfuehrer-aus-1.1544598

 

 

Zwischen Zugverspätung und Waffendeals: Grube in EADS-Verwaltungsrat?

Nach dem Einstieg des Bundes beim Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS soll Bahn-Chef Rüdiger Grube in den Verwaltungsrat des Konzerns einrücken. „Wir halten ihn für einen qualifizierten Kandidaten“, heißt es in Regierungskreisen.

http://www.wochenblatt.de/nachrichten/regensburg/ueberregionales/Zwischen-Zugverspaetung-und-Waffendeals-Grube-in-EADS-Verwaltungsrat-;art5578,151150

 

 

S 21 soll sauberste Baustelle Deutschlands werden

Gewerkschaften wollen mit Abkommen Schwarzarbeit verhindern

Stuttgart 21 soll die „sauberste Baustelle Deutschlands“ werden. Um dieses Ziel zu erreichen, nimmt die enge Zusammenarbeit zwischen der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (Deutschland) und der Gewerkschaft Bau-Holz (Österreich) mit Betriebsräten jener Firmen, die auf den Baustellen des Bahnprojektes tätig sind oder tätig sein werden, konkrete Formen an.

http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/ueberregional/stuttgart-ueberregionale-nachrichten_artikel,-Gewerkschaften-wollen-mit-Abkommen-Schwarzarbeit-verhindern-_arid,196828.html

 

 

ICE auf falschen Weg geschickt.

Die Fahrgäste nahmen’s teils mit Humor, teils aber auch mit Verärgerung, was ihnen da kurz vor der Ankunft in Köln per Borddurchsage zu Ohren kam: „Entschuldigung, wir haben uns verfahren“. Passiert ist der Vorfall mit einem ICE von Berlin nach Köln, den die Deutsche Bahn unumwunden eingestand, am Nikolaustag.

http://dmm.travel/news/artikel/lesen/2012/12/ice-auf-falschen-weg-geschickt-47228/

 

 

 

 

Mit freundlichen Grüssen

 

 

OBEN BLEIBEN!

 

 

Jürgen Hückstädt

 

 

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