OB-Wahl in Stuttgart: Nürtinger Erfahrung nutzen

Wie auch immer der erste Wahlgang ausgeht, lohnt es sich für den zweiten Wahlgang die Erfahrungen aus Nürtingen zu nutzen.

Kurz dargestellt in Kontext, 6.10.2012 „Die Meister-Bürger“:
„In Nürtingen hätte es im vergangenen Herbst fast geklappt. Fast wäre Claudia Grau die erste Oberbürgermeisterin aus dem Netz geworden. Eine Internetkampagne hatte die Nürtinger Kulturbürgermeisterin als Gegenkandidatin zum amtierenden Bürgermeister aufgebaut. Die Parteien konnten sich vor der OB-Wahl auf keinen Gegenkandidaten einigen, und manchen Bürgern, die mit ihrem OB unzufrieden waren, platzte der Kragen. Sie warben via E-Mail, Twitter und Facebook für ihre Bürgerkandidatin, und am Ende schrieben 39 Prozent den Namen Claudia Grau auf den Wahlzettel, obwohl die gar nicht offiziell angetreten war. Gefragt hatte sie allerdings auch keiner.“

und in Kontext, ebenfalls am 6.10.2012 „Vorfahrt für den Wunsch-OB“:
„Positiv am hiesigen Wahlsystem findet Wehling auch die Möglichkeit, auf den Wahlzettel in einer eigens dafür vorgesehenen Zeile den Namen einer Person schreiben zu können, die nicht kandidiert hat. Keine 20 Kilometer von Stuttgart entfernt, in Nürtingen, hat Claudia Grau so 2011 im zweiten Wahlgang ein Drittel der Stimmen erhalten. Eine Initiative hatte zuvor über Flugblätter, Facebook, Google und Twitter dazu aufgerufen, die Kulturbürgermeisterin zu wählen. Und im Weinort Hagenau am Bodensee ist 2003 Simon Blümcke gewählt worden, obwohl er nicht kandidiert hatte und weder katholisch noch CDU-Mitglied, noch Badender ist.“

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Ein Gedanke zu “OB-Wahl in Stuttgart: Nürtinger Erfahrung nutzen

  1. Hannes hat einen guten Job gemacht und ich hoffe, er wird nicht zum Stimmvieh von Herrn Kuhn.
    Es ist ein Trauerspiel, wie die enttäuschte und frustrierte SPD-Kandidatin ihre Stimmen den Grünen zu Füssen legen muss – aus Parteiräson. Sie musste es tun, um die verlogene Koalition von SPD-Grüne und der bundespolitische Machtstrategie nicht zu beschädigen. Un das Herrn Kuhn, der ein Bewunderer von Lothar Späth ist und in seiner Amtszeit als Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag, keine Gelegenheit auslies, sich über die SPD lustig zu machen.
    Ich hoffe, Hannes zieht sich diesen Schuh nicht an und knallt der versammelten Mannschaft, in seiner bewährten aufrichtigen Art, ein paar Wahrheitren auf den Tisch des Hauses.
    Kuhn OB-Konzept ist eine dünne Suppe und die Rolle der Grünen in der Anti-S-21-Bewegung war dubios, von der SPD ganz zu schweigen. Oben bleiben.

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