Bahn: Preiserhöhung

zum Fahrplanwechsel (ab 11.Dezember 2011) werden – wie jedes Jahr – die Preise der DB-AG erhöht. Ein Ärgernis für alle, die regelmäßig Bahn fahren und nicht über zu viel Einkommen verfügen.

Die Bundestagsfraktion der LINKEN hat in der vergangenen Woche einen Antrag ins Plenum eingebracht (Antrag und Rede dazu zu Protokoll), der die Preissteigerungen seit 2003 dokumentiert (mit über 31% doppelt so hoch wie die Inflationsrate und bei der BahnCard50 sogar fast 74%) und alternative Vorschläge/Forderungen formuliert

MdB Liebig  fordert die Bundesregierung auf, die Bahnpreisspirale zu stoppen und dafür zu sorgen, dass die jüngste Fahrpreiserhöhung zurückgenommen wird – so lange, bis die Leistung stimmt. Nun geht es im Kern um zwei Anliegen:

a) Druck auf Bundesverkehrsminister Ramsauer zu machen (Vertreter des Eigentümers der DB-AG) und die ganze Sache auch im Ausschuss für Verkehr, Bauen und Stadtentwicklung zum Thema zu machen b) Unsere Initiative öffentlichkeitswirksam zu machen und den Leuten, die sich ärgern, ein Handlungsangebot zu machen.

Angebot: auf www.nachhaltig-links.de/index.php/bahn/deutsche-bahn-ag/917-bahnpreis

1. ab Mittwoch (7.12.) steht ein Flyer (DIN-A5, schwarz-weiß-lay-outetet, als pdf) zur Verfügung, der einfach ausgedruckt und am Bahnhof verteilt werden kann

2. auf der Homepage wird ein Tool eingerichtet, mit dessen Hilfe die Leute Protest-Mails an Ramsauer, Grube und die Mitglieder des Verkehrsausschusses schicken können.

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2 Gedanken zu “Bahn: Preiserhöhung

  1. Ich finde das eine Frechheit mit der Preiserhöhung, besonders, wenn man bedenkt, dass die Bahn-AG letztes Jahr Rekordgewinne gemacht hat. Für mich ist diese Steigerung eine inhumane Aktion, besonders bei Menschen, die in ärmeren Verhältnissen leben und auf die bahn angewiesen sind.

    1. Die Preissteigerung ist unverhältnismäßig! Die Preissteigerung für das Baden-Württemberg-Ticket für fünf Personen liegt bei 27,6%. Bisher lag der Preis bei 29,- €, jetzt wurde er auf 37,- € angehoben. Gerade für Studenten, die auf die Bahn angewiesen sind bedeutet die Preiserhöhung einen tiefen Griff ins Portmonee. Und dazu erhöhen auch die Regionalen Verkehrsverbände die Preise fast jährlich.
      Außerdem ist es ziemlich ungerecht, dass gerade das BW-Ticket verteuert wurde, nicht aber das Bayern-Ticket, das immer noch für 29€ im Angebot ist.
      Ich hoffe, dass der Bahn viele Kunden verloren gehen, denn wie dieser Konzern mit seinen Kunden umgeht ist unter aller Sau!

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