Jutta Ditfurth, Lesung

Jutta Ditfurth, KRIEG, ATOM, ARMUT. WAS SIE REDEN, WAS SIE TUN:
DIE GRÜNEN
– Szenische Lesung mit merkwürdigen Bildern auf großer Leinwand.
Freitag, 11. März 2011, 19.30 Uhr, Waldheim Gaisburg

– Kostenbeitrag. 10 / 5 Euro, – Einlass 19 Uhr

»Krieg, Atom, Armut. Was sie reden was sie tun: Die Grünen«
Szenische Lesung mit merkwürdigen Bildern auf großer Leinwand.

Die Grünen sind nur noch eine Partei wie jede andere, den WählerInnen aber wollen sie
weismachen, »anders« zu sein. In Wirklichkeit verschärfen sie, gefesselt von
Kapitalinteressen und Sachzwängen des Machterhalts, in Aufsichtsräten, Regierungen und
Parlamenten die Ausbeutung von Mensch und Natur. Als Regierungspartei sind
sie konservativ, mitunter sogar reaktionär geworden. Manchmal spielen sie auf der Straße
noch ein bißchen die Opposition. Aber wenn Oppositionsbewegungen zu stark werden, sind die Grünen, wenn man sie lässt, MeisterInnen beim Verraten, Spalten und Befrieden, wie z.B. in Gorleben oder bei Stuttgart 21. Die Grünen sind ein Teil des verrohenden Bürgertums, das mit der Agenda 2010 und Hartz IV die Reste des Sozialstaats zerschlagen hat. Gegen den Aufstand der von ihnen Verarmten verschärften sie Polizei- und Anti-Terror-Gesetze und zur Verteidigung ihrer ökonomischen Interessen sorgen sie sich um die Kriegsfähigkeit Deutschlands. Jutta Ditfurth beantwortet die Frage, wie es dazu kommen konnte, dass sich eine Linie von der Thatcher- über die Reagan-, Bush-, Clinton- und die Schröder-Fischer-Regierung bis zu den Grünen dieser Tage zieht. – Aber was hat das alles mit Claudia Roths sieben Dirndln zu tun?

Das Buch:
Jutta Ditfurth: Krieg, Atom, Armut. Was sie reden was sie tun: Die Grünen, Berlin: Rotbuch Verlag 2011, 288 S., 14,95 €

Zur Autorin:
Jutta Ditfurth ist Soziologin, Publizistin und politische Aktivistin in der außerparlamentarischen Linken. Sie lebte u. a. in Glasgow und Detroit und arbeitete als Forscherin und Auslandsreporterin. Sie war Bundesvorsitzende der Grünen, trat 1991 aus und gründete im gleichen Jahr die Ökologische Linke mit, der sie bis heute angehört. Zwischen 1989 und 1995 war sie Bundesvorsitzende der Deutschen Journalisten-Union (dju) und Mitglied des Hauptvorstands der IG Medien. Von 2001 bis 2008 vertrat Jutta Ditfurth die Wählervereinigung ÖkoLinX-Antirassistische Liste im Frankfurter Römer, für die sie im März 2011 wieder kandidiert. Zuletzt veröffentlichte sie u. a. den Roman über die Pariser Commune Die Himmelsstürmerin (2010), die Streitschrift Zeit des Zorns (2009) und den Bestseller Ulrike Meinhof. Die Biografie (2007), der inzwischen in zahlreichen Ländern erschienen ist.



Viele Wege führen zum Waldheim Gaisburg:

Von unten (Innenstadt/ Hauptbahnhof): nach dem Wagenburgtunnel bei der 2. Ampel rechts in die Pflasteräckerstr, diese bis ans Ende fahren. Am Ende rechts in die Hornbergstr.,  gleich danach links in den Brückenschlegel. Immer bergauf durch Schrebergartengebiet. Das Waldheim Gaisburg ist nach besonders starker Steigung auf der linker Seite.

Von oben: Von Vaihingen, Sillenbuch, Fernsehturm, Flughafen aus bei der Geroksruhe bzw. Merz-Schule (U 15) abbiegen; ca.1,5 km die Straße durch den Wald, bei den Sportplätzen links abbiegen, der asphaltierten Straße nach und nach einigen Kurven geht´s immer steiler bergab. Das Waldheim liegt dann auf der rechten Seite.

Mit dem Bus 45 vom Ostendplatz oder Wagenburgstr. aus bis Endstation Buchwald fahren. In Fahrtrichtung zurückgehen, am Briefkasten rechts in die Im Buchwaldstr. rein, bei Nr. 71 die Treppen hoch, geradeaus die Strasse weiter bis zur Schranke, dann rechts an den Kleingärtnern entlang bis zur nächsten   Schranke gehen, danach rechts hoch und links liegt das Waldheim.

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