Hallo und guten Tag

Es freut mich, dass Sie die Suche nach einer politischen Diskussion zu meiner Homepage geführt hat. Auf den folgenden Seiten können Sie sich informieren, welche Ideen  einen wirklichen Politikwechsel bewirken. Peter Rauscher,   Kreisrat, Regionalrat

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13 Gedanken zu “Hallo und guten Tag

  1. Ich würde gerne erfahren, was der Herausgeber dieses Blogs an eigener, subjektiver, politischer Meinung zu diesen Themen hat. Diese Meinung darf ruhig polemisch sein. Man muss es krachen lassen – sonst schaut keiner hin.

  2. sorry, peter, deine themen sind o.k. aber die partei wartet auf den erlöser.
    man will endlich im zdf erwähnt werden oder zu talkshows eingeladen oder schöne interviews in spiegel-online bekommen. man will regierungsfähig sein und von der spd respektiert – warum eigentlich, scheiß drauf, bleibt cool. links sein ist anders.

  3. was da oben abgeht, kommt unten ganz schlecht rüber. die paniken zwischen sinkenden umfragen, schlechter presse, verlorene wahlen und schwimmen immer mehr. was tun? was tun?
    COOL BLEIBEN – BASIS FRAGEN – HIER WERDEN SIE GEHOLFEN!

  4. die Webseiten der Kreisverbände verharren im Pre-Wahlstadium.
    Warum gibt es keinen grossen Basis-Ratschlag?
    Warum keine Diskussion?
    Eigentlich müssten sich doch zumindest die Wahl- Kandidaten zu einer Diskussion treffen…..

  5. Hallo Peter Rauscher! Ich habe deinen Blog über
    „Starke Frauen“ (gut geschrieben) wiederentdeckt. Wenn du interessiert bist an linken Alltags-stories? Ich hätte da einiges auf Lager.
    Grüsse, jonny balcerowiak

    Eigentlich lebe ich schon einige Jahre in Berlin,aber ich denke gerne zurück an das Leonharsdsviertel, und wenn ich etwas nachdenke, fallen mir einige stories wieder ein.

    Wir trafen uns manchmal beim Brunnenwirt, schräg hinter dem Gustav-Siegle-Haus, ab 11 Uhr vormittags geöffnet.
    Nicht , daß der Brunnenwirt unsere Stammkneipe gewesen wäre, wir schauten auch ins „Concha“ rein, wo die Musiker von Konrads-Jazzschule ihren Latte tranken, oder ins Einsteinauf ein Bier, oder abends in die „Kiste“ oder ins „Bix“
    (wenn man die Kohle für den Eintritt hatte).Wir kuckten uns die Ausstellungendes Kunstmalers Leippert an, gingen aber auch gerne zum Brunnenwirt –um ne Runde Skat zu spielen.
    Das vergessene/wiederentdeckte Kartenspiel mit 32 Karten, etwas spießig, aber wir mochten es. Manchmal spielten wir um Zehntel oder um die Getränke: Spezi oder Schorle weiss -sauer, aber vom Lehrensteinsfelder, kein Schund und wir hatten unseren Spaß. Da war Loretta Salem, echtes Kiezkind und eine Schönheit ,sie fuhr Taxi und ich sah sie zum ersten mal am Taxistand Breuninger, locker an den Kühler einer Daimlerkutsche gelehnt, mit einem Becher Caffee in der Hand und Kippe natürlich. Loretta auch war politisch engagiert, in der Linke-connection, ging zu Montagdemos von S-21 und verteilte flyer für Verdi, Jenny Treppschuh war auch dabei , die in einem Kita jobbte, der sogar einmal bestreikt wurde, und Hanna Libuda, die Buchhändlerin, die unermüdlich in Antiquarien nach vergessenen Büchern stöberte: Flugasche, Anni-Geiger-Gog, Manfred Esser
    und wie sie alle hießen, dann mein Kumpel Manni Bongartz, und ich, Jonny Balcerowiak, mit meinem Job als sprayer oder Plakatmaler. Zugegeben „legal graffitis“,
    also Ornamente, Characters, Schriften, zur Verschönerung des öffentlichen Raums,Baustellenzäune, Kitas ect.
    Übers sprühen könnte ich einige stories erzählen,
    im Stil von: „Code der Zeit an den Wänden der Stadt“
    aber das gehört jetzt nicht hierher, Stimmt, wir hätten auch ins“ cafe einstein“ gehen können, aber man will dort keine Skatspieler haben, mit dem ganzen Geschrei: 18! Ja! 20! Ja! 2, 0 , 4 …..ist ja wohl zu Assi. Darum gingen wir zum Brunnenwirt: Tritt ein! Jeder ist willkommen und man kriegt vorne am Kiosk ´ ne anständige Curry von der Roten.
    Manni und ich hockten auch gerne im Basta
    bei einem guten Glas Wein, quatschten und träumten von fernen exotischen ländern „wenn der Wind von Süden weht“, ja, die alten Jungenträume, sie haben uns nie verlassen. Wir wollten eigentlich alle abhauen und die ganz große Flatter machen von der Welt was sehen, an jenem Donnerstagmorgen, allerdings, Saßen wir im „La Concha“ bei einem Latte macchiato als Lorettas i-phone fiepte,
    SMS #Stuttgart 21-Bambule# im mittleren Schlossgarten#
    wenn ihr Bock habt, schaut mal vorbei# Also passt schon!
    Wir hörten schon, wie die Einsatzwagen der Polizei die Hauptstätter Strasse runterpesten, ließen uns aber nicht weiter abschrecken, überquerten den Charlottenplatz über die Fußgängerbrücke und liefen weiter am Neuen Schloss vorbei Richtung „ mittlerer Schloßgarten“. Schon von weitem hörte man die Sprechchöre der Demonstranten: „oben bleiben!“ ich sah den Gesichtern meiner Freunde an,
    wie die Spannung in ihnen wuchs und in mir auch.
    „Du spürst, wie dir das Blut durch die Adern braust“
    Lachte Jenny „Und dann spürst du, dass du lebst.“
    antwortete Loretta. Ja, Das waren so ihre typischen Sprüche, für die wir sie liebten. Hanna schaute beunruhigt umher, überall Blaulicht , Sirenen und Wasserwerfer.
    Ich zappelte auch ganz schön nervös. Nur Manni schien völlig ruhig und gesammelt. Loretta übernahm dann wie selbstverständlich die Führung. Sie ergriff als erste das Wort.
    „Aufgepasst, es wird gleiche Turbulenzen geben, wir bleiben deshalb immer dicht beisammen, unterhaken! an den Händen halten! jeder passt auf den andern auf! Egal was passiert, und wenn einer von der Polizei gekascht wird, ruft er auf der Wache diese Telefon-nummer an“! Sie verteilte jedem einen kleinen zettel , die sie schnell aus ihrer Tasche zog.. „Ganz so unvorbereitet scheinst du ja nicht zu sein“
    grinste Hanna „Holzauge sei wachsam, auf dem Zettel steht die EA-Nummer eines Rechtsanwaltes – aber nur keine Angst, wir werden das checken“. Die Polizei fuhr mit ihren Wasserwerfern voll in die Menge und spritzten gezielte
    Hochdruck-Wasser-strahlen auf Gesichter,Körper, Arme und Beine der Demonstranten, die meisten Schüler, Rentner und Hausfrauen. Die Polizisten versprühten Pfefferspray, um sie auseinanderzutreiben. Es gab mächtig Prügel. Vom Reizgas Erblindete krochen auf dem Boden umher und riefen um Hilfe, Passanten, Haus-Frauen mit Einkaufstüten holten Zitronen aus ihren Taschen und tränken damit Taschentücher,die sie verteilten. Manni, der Verrückte,er hielt sich nicht an unsere Abmachung: zusammen bleiben! Er stürmte urplötzlich los und versuchte im Alleingang an der Polizeisperre vorbeizukommen, bekam gleich ne Ladung Pfefferspray ab und ging zu Boden, Loretta fluchte , „Der Idiot kann es nicht lassen, Los! wir müssen in rausholen“! Wir hakten uns unter, Hanna, Loretta, Jenny und ich bildeten eine Art Keil, nahmen die Arme schützend übern Kopf und preschten durch die Reihe der Polizisten, bekamen natürlich eine stattliche Zahl Knüppelhiebe ab, konnten aber bis zu der Stelle vordringen, wo Manni am Boden lag , wir packten ihn an Armen und Beinen und schleppten ihn aus der Gefahrenzone. Jenny zauberte einige Heftpflaster aus ihrer Umhängetasche und tupfte Manni das Blut aus dem Gesicht „Ich hab doch gesagt, wir bleiben zusammen.“ „Sorry, ich habs einfach mal probiert.“ stöhnte Manni.
    „Völlig unüberlegt, du siehst ja, wie weit du gekommen bist.“ Manni humpeltein bißchen, war aber sonst ok. „Los, wir haben genug gesehen, wir machen die Flatter“! Also tigerten wir zurück über die Neckarstrasse bis zum Brunnenkiosk und genehmigten uns zuerstmal nen Becher heißen Kaffee, dann quatschten wir alles nochmal durch,
    so ging das eine Weile hin und her, was man so machen könnte, um solche politischen Übergriffe zu veröffentlichen..
    Eine on-line-zeitung, einen blog, doch keiner hatte so eine richtig gute Idee, schließlich warfen wir unsere Pappbecher in den Müll und schnippten unsere Kippen auf die Erde.
    Wir umarmten einander und Loretta küsste jeden einzelnen von uns :“Leute, ich muß jetzt gehen,“ sagte sie lächelnd,
    „Mein taxijob wartet, sehen uns wieder?
    „Wann?“
    „Ich weiß nicht wann, irgendwann , vielleicht wieder bei ner Runde Skat“.
    „Ist gebongt!“
    „Macht es gut, Leute, passt auf euch auf „!
    Dann war sie verschwunden, im lauen leonhardischen Spätsommertag, die fabelhafte Loretta Salem.

    jonny balcerowiak:

    ( St. Pauli in die 1. Bundesliga)!

  6. #Thekengespräche mit Hannes W. (Rentner) beim Scheibenwirt am Ostendplatz
    Letztes Gefecht- des Apparätle am Werkstor

    .. paß auf, des isch.scho lang her, aber des sag i dir…damals legten 100 000 Drucker für 17 Wochen die Arbeit nieder und die Unternehmer reagierten mit massiven Aussperrungen. Ich stand mit meiner Baustellenjack vor dem Werkstor am Haupteingang.
    Ich wußte, für mich war die Sache gelaufen. Mein Beruf war überflüssig. man würde mich abwickeln. Es standen ungefähr 100 Arbeiter rum, die meisten gewerkschaftlich organisiert, das war der harte Kern der Belegschaft
    Sie bildeten auf der Zufahrtsstrasse so eine art Spalier. Alle Arbeitswilligen und Streikbrecher mussten da durch und wurden von den anderen verspottet und beschimpft. Es war der Versuch die arbeitswilligen Arbeiter zu demotivieren oder vom Streikbrechen abzubringen und zu einem gemeinsamen Handeln zu bewegen. Das war das Problem. Das Werkstor stand weit offen.
    Es war ein Rolltor, angetrieben von einem Elektromotor. Der war in einem Blechkasten Daneben gab es einen Personeneingang mit
    Pförtnerloge, wo der alte Pförtner drin saß. Die Streikenden durften das Werksgelände nicht betreten. Es wurde viel diskutiert.
    Ich stand zusammen mit einer Gruppen von Gewerkschaftsleuten.
    Alle wussten, was gemacht werden musste, und ich machte es,
    ich hatte ja nichts mehr zu verlieren. Ich ging ganz langsam zu dem Kasten mit dem Elektromotor,der von einem Stromkabel gespeist wurde, setzte mich drauf, holte aus meiner Tasche einen Bolzenschneider und schon war die Zuleitung zum Elektromotor durch. Das Werkstor war zu und machte keinen Mucks mehr.
    Der arme Pförtner drückte wie wild auf seine Knöpfe – aber da ging nichts mehr. Er verließ sein Kabuff und versuchte des Rolltor mit der Schulter aufzuschieben, was völlig daneben ging.
    Es kam keiner mehr rein. Viele Kollegen drehten um und gingen wieder heim. Alles in allem gab es einen Riesen Aufstand, die Herren von der Geschäftsleitung kamen aus ihren Büros und glotzten entgeischtert des gschlossene Rolltor a.
    Des wars dann wohl. Des sag i dir.

  7. Tresengespräche beim Scheibenwirt am Ostendplatz – Teil 2.

    ….wenn du stier und schicker bist oder Larry mit der Plembe hast…

    In der Art wird oder wurde (oder wird bis heute) im Stuttgarter Osten oder auch im Leonhardsviertel gesprochen.
    Emma Melle Widmer, die frühere Besitzerin vom heutigen „Fröhlich“
    beherrschte das Idiom noch perfekt.
    „…wenn der fatzeglatte Bua vom Städtle mit seim Mädle uff dr Waggel geht….“
    Jeder der Verwandtschaft auf dem „Land“ hat, kennt ja die verschienen Variationen des schwäbischen Idioms. Grob gesagt ist da das ländlich-bäuerlich, derbe, wortarme Schwäbisch. Dann das völkisch gefärbte Schwäbisch des August Lämmle (wie es in den Schulbüchern steht), dann das Stuttgarter Honoratioren-Schwäbisch der Halbhöhenlage und dann der slang des Stuttgarter Ostens und des Leonhardviertels: ein multi-ethnischer Großstadt- Sprachmix aus alemannisch/jiddisch/romani – alles latscho!
    Die Nazis versuchten ja diese Sprache zu löschen (Gauleiter Murr und August-Lämmle) was ihnen aber nicht gelang. Selbst Thadd. Troll, der Schwäbisch zur Literatursprache machen wollte, machte um dieses Idiom einen Bogen. Da hat sich W. Esser anders bemüht und die Rockerbanden vom Ostendplatz.
    Die Stuttgarter fanden es immer schon total Assi, aber die Arbeiter bei Bosch und Daimler, die Verkäuferinnen beim Schocken und die Schausteller auf dem Cannstatter Wasen sprachen so.Es war ein tief verwurzelter Slang und es war einfach Kult. Unser Geschichtelehrer nannte es “ die Gossensprache des linken Kneipenanhangs der KPD“. Wir Schuldkinder fandes es „latscho“! Noam Chomsky würde seinen Spaß daran haben.
    Hier einige Wortbeispiele:

    dr fatzeglatte Bua vom Städtle –
    gutangezogener junger Mann mit erotischem Charm/
    Schmier, Plembe, Muria – Polizei/
    Lobe – Geld/
    schofel – geizig, gemein/
    sei doch net so schovel – sei doch nicht so geizig
    proper – schick, gutaussehend
    schicker – beschwipst/
    stier – pleite, ohne Geld/
    Bär – intimer, weiblicher Körperteil/
    Dinelo – irrer Typ, Depp/
    alles latscho – alles schön, super/
    fez machen – auf den Putz hauen, party machen/
    heimatloser Heckenbronzer – Obdachloser, Entwurzelter/
    Haipfler – Zuhälter, Bettwäschevertreter/
    sein Stück – seine Freundin/
    Schickse – abwertend Geliebte/
    Stenz – Gigolo, Dandy, Kerle
    vertöffeln – verprügeln/
    schießen – billig einkaufen
    waggel – Tanz
    Rochus – Wut
    Zoff – Streit, Ärger

  8. Hallo Peter, wie auch immer, deine Wahl-Agenda „Soziales“ war 100 % richtig und sie wird es bleiben, ja, sie wird im Kampf gegen Rechts sogar Zukunfts- entscheidend sein. Die Leute beklagen überall den sozialen Niedergang . Das sollte sich in allen OV s rumsprechen., Gruß Paul

  9. Anhang: die Afd plant bereits eine „Sozialoffensive – Hilfswerke für Deutsche in Not – Unterstützung für deutsche Unternehmen ! Keine Privatisierung von „Volksvermögen“! Wir werden sehen wie die Regierungsparteien die Schuldenbremse und schwarze Null vergessen. Sozialpolitik wird der „Haken“ sein mit dem der kleine Mann eingefangen wird . Darum war dein Wahlprogramm, Peter , auch richtig. Übrigens Stgt-Ostheim hat 7,1 Punkte für die Linke. Die Landleute am See wählen schwarz/grün! Die Linke hat den Bauern wenig zu sagen. In der Kommunalpolitik liegt der Schlüssel. Dem kleinen Bauer geht es schlecht . Preisverfall und steigende Kosten. Auch da greift die Rechte an: „kein Mindestlohn für Saisonarbeiter“! Unwetterschutz! Nix gegen Weltpolitik , aber die Sorgen der Kleinen Leute , Bauern , Arbeiter,Rentner muss man ernst nehmen, sonst geht sie nach rechts .

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